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Saisons 2012 – 2021 (Auswahl)

Comfort Ye (Bildergalerie)

Comfort Ye – Auditorium

Comfort YEComfort and Hope
Matthias Hasse

Comfort Ye depicts a day in the life of one of South Africa’s countless “previously disadvantaged communities”, more commonly known as townships or informal settlements. The narrative draws together stories written by young members of the Bloekombos Secondary School choir.

Their narratives tell of love, loss, pursuit, murder, abuse, families torn apart. These are, sadly, not unusual stories in their community. They pose the question: In times of despair, where can you find hope? International music organisation Umculo became aware of these stories in the course of a four-year collaboration with the choir, and conceived the idea of creating a work of music theatre around them. In part, the goal was to reflect reality, to confront audiences through a new, strong performance piece. But the aim was also to give the young people the chance to express themselves, to sing and act their own stories as a way of coming to terms with their experiences, and to help them move towards a better future.

Comfort Ye – Opernwelt

Comfort YeMitten aus dem Leben
Saul-Francesco Uys Rootenberg

Seit fünf Jahren gibt es das «Umculo»-Festival: Musiktheaterprojekte für Jugendliche aus den Elendsvierteln Kapstadts.

Ein Schuss. Ein Schrei. Ein Todesfall. Eine Szene in den Cape Flats, draußen vor den Toren Kapstadts, dargestellt von Schülern der Bloekombos Secondary High School. Wir hören Händel und neue Klänge. Endzeitlich anmutende Arien und Duette aus den Oratorien «Messiah» und «L’Allegro, il Penseroso ed il Moderato» wechseln mit von Barock, Jazz und Xhosa-Melodien inspirierten Kompositionen der australischen Komponistin Catherine Milliken. In «Comfort Ye», der jüngsten Opernproduktion des sozialen Musikprojekts Umculo/Cape Festival, treffen unter der Regie Robert Lehmeiers, der auch für Konzept und Libretto verantwortlich zeichnet, vier professionelle Nachwuchssänger auf zwei Schauspieler und 22 Jugendliche. Deren Lebensgeschichten bilden die Basis des Geschehens.

Comfort Ye

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Music Theatre based on autobiographical texts and songs written by young South African singers
Musik: Georg Friedrich Händel und Catherine Milliken
Konzept/ Libretto/ Regie: Robert Lehmeier
Licht: Michael Maxwell
Artscape Kapstadt
Premiere: 6.3.2015

YAM Award 2015

Pressekritik Auditorium
Pressekritik Opernwelt

Der Zarewitsch (Bildergalerie)

Der Zarewitsch – Sächsische Zeitung

Der ZarewitschLehar „Der Zarewitsch“ Sächsische Zeitung

Sehnsucht nach dem Märchenprinzen

Lehars „Zarewitsch“ an der Dresdner Staatsoperette ist vielschichtig melancholisch, aber eindeutig schwul – und das funktioniert erstaunlich gut.

Der „Soldat am Wolgastrand“ ist eine der populären Melodien aus Franz Lehars Operette „Der Zarewitsch“. In der neuen Staatsoperetteninszenierung ist er, der Soldat am Wolgastrand, die personifizierte Sehnsucht des Titelhelden. Dabei erzählt die Operette eigentlich von einem kontaktscheuen Zarewitsch, der sich in die „eingeschmuggelte“ Geliebte verliebt, die ihn auf Geheiß seines Onkels auf den Ehestand vorbereiten soll.

Der Zarewitsch – Financial Times

Der ZarewitschHysteria is trumped by dark laughter – Die Schöne Helena/ Der Zarewitsch
Komische Oper/ Staatsoperette Dresden – Financial Times

Two state capitals, two operetta premieres, two gay takes on dated subject matter, two very different outcomes. Is operetta the new camp? Is camp the new conservative?

In Berlin, Barry Kosky turns Offenbach´s 1868 La Belle Hélène into a squealing, sequinned party; in Dresden, Robert Lehmeier transmutes Lehár´s 1927 Zarewitsch to today´s homophobic, repressive Russia.

Der Zarewitsch – Die Welt

Der ZarewitschPutin ist der Zar und hat einen schwulen Sohn – Die Welt

Franz Lehars „Zarewitsch“ wird an der Staatsoperette Dresden zur Satire auf die wachsende Homophobie in Russland

… Nun haben sie in den Dresden den russischen Bären Wladimir erneut ordentlich in die satirische Mangel genommen. Putin ist nämlich an der Staatsoperette die heimliche, stets im Hintergrund als Riesenbild anwesende Hauptperson in der Neuinszenierung von Franz Lehars tragischem Triefsingspiel „Der Zarewitsch“.

Das musste sich seit der Berliner Uraufführung 1927 viel Kritik gefallen lassen. Weil es zu sehr nach der großen Oper schielte, statt einfach dem Zauber der Lieder zu vertrauen, die der Komponist seinem Star-Protagonisten Richard Tauber in die Kehle geschrieben hatte.

Der Zarewitsch

Franz Lehar
Staatsoperette Dresden
Ausstattung: Markus Meyer
Premiere: 10.10.2014

Pressekritik Sächsische Zeitung
Pressekritik Financial TimesZeitung
Pressekritik Die Welt

Vanda (Bildergalerie)

Vanda – Opernwelt

VandaVanda Opernwelt

Mit seinen Opern hatte Antonin Dvorak, mit Ausnahme von „Rusalka“, außerhalb Böhmens wenig Glück. Der 1875 komponierten „Vanda“ war selbst in seiner Heimat kein Erfolg beschieden: Der Fünfakter im Stil der französischen Grand opéra fiel bei der Prager Premiere durch und ist heute gründlich vergessen. Zu Unrecht, wie jetzt die Osnabrücker Aufführung bewies. Gewiss hat die eklektische Musik mit ihren vielen plakativen Chortableaus und nationalen Aufmärschen Schwächen, überrascht andererseits aber immer wieder mit originellen Nummern wie den folkloristisch unterfütterten Tänzen oder dem berührenden Duett des unglücklichen Liebespaares Vanda/Slavoj mit seiner schwermütigen Melodik. Daniel Inbal engagierte sich mit großem Einsatz, ja Herzblut für diese Musik, und das Osnabrücker Symphonieorchester sowie der glänzend einstudierte Chor folgten ihm mit Begeisterung und Spielfreude.

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